Wartungsintensive Lippenstifte

Nicht alle Makeup-Produkte sind vergnüglich. Neben ungeeigneter Pigmentierung und mangelhafter Haltbarkeit lauern hier noch andere Nervigkeiten.

Herrlich verschmierte Lippen!

Herrlich verschmierte Lippen nach Draculas Dinnerparty! (Okay, hier wurde ein winziges bisschen nachgeholfen…)

Es gibt Lippenprodukte, die sehr wartungsintensiv sind. Das bedeutet für mich, dass man sie nicht einfach auftragen und aus dem Haus gehen kann, sondern vor dem Auftragen eventuell ein Lippenpeeling machen, eine Lippenbase verwenden und auf jeden Fall einen Lippenkonturenstift verwenden muss. Einige Kandidaten sind auch zickig im Auftrag, was der Form des Applikators, der Konsistenz des Produkts oder der eigenen Grobmotorik geschuldet sein kann.  Ausserdem neigen Produkte dieser Kategorie dazu, zu verrutschen und den Ort der Applikation zu verlassen und trotz Konturenstift „über die Ufer zu treten“. Das heißt dass, regelmäßige Kontrolle im Spiegel, ob sich die Lippenfarbe nicht in der Zwischenzeit vampiresk über das ganze Gesicht verteilt hat. Wartungsintensive Lippenstifte sind für lange Tage im Büro meist nur bedingt geeignet. Nach dem Verzehr von Nahrungsmitteln sieht man häufig aus, als hätte man ein Tier gerissen und auf der Stelle blutig verzehrt. Das mag in manchen Situtionen hilfreich sein, aber meistens… Schon der Konsum von Getränken gestaltet sich mitunter herausfordernd, wenn man nicht alle Flüssigkeiten nur per Strohhalm konsumieren will.

Natürlich kann man solche Lippenprodukte mit Tricks zum funktionieren bringen, aber diese Tricks kosten Zeit. Deswegen; Wartungsintensiv.

Das Ende vom Lied ist dann, dass man diese Lippenstifte (in welcher Darreichungsform auch immer) nicht mehr zu Deko auf die Lippen bringt, sondern sie in der Schublade vor sich hin gammeln, egal wie herrlich die Farbe ist. Schade um’s Geld.

Was macht ihr mit solchen Produkten?

  • Verschenken, damit sich andere ärgern?
  • Wegwerfen?
  • An den Hersteller zurückschicken?
  • Zähneknirschend aufbrauchen?
  • Drüber bloggen?

 

Schreiben Sie einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.